Heinrich Spitz

Inhaber

aquAgrar

Zur Person

  • Geboren 1954 in Overath (Deutschland),
  • Gymnasium 
  • Studium Landbau an der FH in Soest,
  • Im Kraftfutterwerk Kofu in Neuss lineare Obtimierung für Einkauf der Kraftfutterkomponenten (2 Jahre)
  • Deutsche Saatveredelung (DSV) Berater für Gräservermehrung und Saatgut-Verkauf an Wiederverkäufer (5 Jahre)
  • Fa. Asgrow Kontrolle Landessortenversuche Mais (1 Jahr)
  • Weiterbildung zur Fachkraft- und Technologieberatung (1 Jahr)
  • Landwirtschaftskammer NRW: Berater für Landwirtschaft/Wasserwirtschaft (26 Jahre)
  • seit 2019 eigene Firma aquAgrar: Düngeberatung und Entwicklung  Maisuntersaat

Matchmaking-Informationen

Teilnahme

"Maisuntersaat-easy": wirtschaftlich, bodenverbessernd und Gewässer schützend
DLG-Studio Stage

"Maisuntersaat-easy": wirtschaftlich, bodenverbessernd und Gewässer schützend

Sprecher*in
Montag, 10. Nov. 2025
14:00 - 14:25 MEZ
Halle 24, 24A06 - DLG Studio Stage

Vortrag

Deutsch

Meine Veranstaltungen (1)

Veranstaltung
"Maisuntersaat-easy": wirtschaftlich, bodenverbessernd und Gewässer schützend
Montag, 10. Nov. 2025
14:00 - 14:25 MEZ
Halle 24, 24A06 - DLG Studio Stage

Vortrag

Deutsch

Bei "Maisuntersaat-easy"wird mit der Maissaat gleichzeitig eine Untersaat zwischen den Maisreihen in einem Abstand von 20 cm zu den Maisreihen gesät - auch an Hanglagen. Als Untersaat werden sehr langsam wachsende Rasenrotschwingelsorten verwendet. Eine Wachstumskonkurrenz um Nährstoffe, Wasser und Licht zwischen Untersaat und Mais wird trotz des frühen Untersaattermins vermieden. Für die Einsaat der Untersaat ist eine patentierte Zusatzeinrichtung an der Maislegemaschine erforderlich.

"Maisuntersaat-easy" ist aus der Praxis entstanden. Wissenschaftlich wurde nachgewiesen, dass beim Mais keine Ertragseinbußen entstehen, dass weniger Stickstoff ausgewaschen wird, dass sich diese Untersaat positiv auf den Humusgehalt auswirkt und dass Unkräuter (z.B. Hirsen) erfolgreich bekämpft werden können. Die Stickstoffeinsparungen sind deutlich höher als die Mehrkosten der Untersaat. Im Vergleich zu einer Zwischenfruchteinsaat nach der Maisernte ist weder eine zusätzliche Bodenbearbeitung noch ein zusätzlicher Arbeitsgang für die Aussaat notwendig. Dies spart Zeit und Kosten.